Modernes Messe-Setting ist mehr als nur Kulisse, sondern Bühne für Marken, Erlebnisraum für Besucher und Plattform für nachhaltige Innovation. Bilder © hms design solutions

© privat

„Inspiration entsteht, wenn Besuchende nicht nur sehen, sondern spüren, wofür eine Marke steht.“
Martin Stegmann,
Marketing Manager bei hms design solutions

Bei hms design solutions setzen wir auf langlebige Aluminiumprofile, schadstoffgeprüfte Textilien, recycelte Materialien – dort, wo es funktioniert und die Supply Chain es ermöglicht – sowie modulare Bauteile, die über Jahre hinweg mehrfach einsetzbar sind. Unsere eigene Näherei und Wäscherei ermöglicht es, Textilien nach Einsätzen ressourcenschonend zu reinigen, statt sie zu entsorgen und neu zu produzieren. Automatische Dosiersysteme für Waschmittel und Wasser sowie die Laugenrückgewinnung sorgen dafür, den Wasser- und Energieverbrauch zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.

Durch den Einsatz hochwertig gefertigter und wiederverwendbarer Grafiken sowie einer platzsparenden Einlagerung reduzieren wir nicht nur Abfall, sondern auch Lager- und Transportkosten. Ergänzt wird das durch nachhaltige Transportverpackungen und eine durchdachte Messe- und Eventlogistik.

Auch bei der Beleuchtung setzen wir auf energieeffiziente LED-Technik und intelligente Steuerungssysteme. So wird der Energieverbrauch reduziert, ohne auf eine wirkungsvolle Inszenierung zu verzichten.

Unser Ansatz ist es, durch Leichtbau, logistische Effizienz und geprüfte Materialien den Ressourcenverbrauch spürbar zu senken – ohne gestalterische Kompromisse.

boe international: Wie gelingt es hms design solutions, Markenidentität und Erlebnisarchitektur auf Messen und Events so zu verbinden, dass Besucher nicht nur informiert, sondern inspiriert werden?“

Martin Stegmann: Wir sehen den Messestand als Bühne, auf der eine Marke ihre Geschichte erzählt – räumlich, visuell und emotional. Unsere Aufgabe ist es, Markenidentität so zu übersetzen, dass sie nicht nur wiedererkennbar, sondern auch erlebbar wird. Die unverwechselbare Positionierung erreichen wir durch die Kombination aus individuellen, freien Formen, maßgeschneiderten Stoffbespannungen und CI-gerechter Bedruckung. Farben, Materialien und Formen sind exakt auf die Markenwelt abgestimmt, sodass Architektur und Botschaft zu einer Einheit verschmelzen.

Inspiration entsteht, wenn Besucher nicht nur sehen, sondern spüren, wofür eine Marke steht. Das gelingt durch eine multisensorische Gestaltung, für die sich unsere Kunden immer mehr entscheiden: Lichtinstallationen, transparente und hinterleuchtete Textilien, räumliche Dramaturgie und gezielte Blickführung schaffen ein Umfeld, das Neugier weckt und Interaktion fördert. Ob begehbare Skulptur, immersives Lichtdeckensegel oder markantes Portal – wir inszenieren Räume, die den Messebesuch zu einem Erlebnis machen, an das sich Besucher lange erinnern und über das sie sprechen.

boe international: Welche Rolle spielt die Digitalisierung bei der Konzeption und Umsetzung moderner Messestände?

Martin Stegmann: Digitalisierung ist heute ein integraler Bestandteil jedes Messekonzepts – von der Planung bis zur Besucherinteraktion. Wir arbeiten mit CAD-gestützter Entwurfs- und Konstruktionsplanung, 3D-Prototyping und digitalen Visualisierungen, um schon vor Produktionsstart ein realistisches Bild zu schaffen. Auf der Fläche selbst eröffnen digitale Medien wie LED-Wände, Projektionen und interaktive Touchpoints völlig neue Inszenierungsmöglichkeiten. Aber bitte nicht als isolierte Technik-Highlights, sondern eingebettet in das entsprechende Standkonzept. Digitale Medien müssen in die Story „eingebaut“ werden, fungieren so als optischer Leitfaden und unterstützen die räumliche Dramaturgie. Der Mehrwert der Digitalisierung zeigt sich dort, wo sie sinnvoll eingesetzt werden kann: Inhalte lassen sich flexibel aktualisieren, Präsentationen interaktiv gestalten und Besucherströme gezielt lenken. Digitale Produktionsprozesse schon bei der Planung sorgen für eine Minimierung des Abfalls und Reduzierung von Ausschuss.


boe international: Welche Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie für Messebauunternehmen in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt?

Martin Stegmann: Die Zukunft des Messebaus liegt in der Spezialisierung und der Kooperation. Wer seine Stärken klar definiert und in Netzwerken denkt, kann schneller und flexibler auf Marktanforderungen reagieren. Deshalb ist hms design solutions bewusst als Partner in der Messebaubranche positioniert und liefert die technisch und gestalterisch anspruchsvollen Bauteile, die andere nicht inhouse produzieren können. Kooperationen sind bei uns gelebter Alltag, nicht zuletzt durch unsere Mitgliedschaft in der fwd: Servicegesellschaft mbH, die als Plattform für Austausch, Synergien und gemeinsame Projekte innerhalb der Veranstaltungswirtschaft steht. Internationalisierung, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie die Erwartung nach einzigartigen Erlebnissen werden den Wettbewerb weiter verschärfen. Wer diese Themen ganzheitlich adressiert und im richtigen Netzwerk verankert ist, behält einen klaren Vorsprung – und genau daran arbeiten wir.

boe international: Herr Stegmann, wie haben Sie den Wandel im Messebau im letzten Jahrzehnt bis heute erlebt – insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und modulare Konzepte?

Martin Stegmann: In den letzten zehn Jahren hat der Messebau einen fundamentalen Wandel durchlaufen. Früher standen Größe und Einmaligkeit im Vordergrund, heute zählen Flexibilität, Wiederverwendbarkeit und ökologische Verantwortung. Modulare Systeme haben sich von einfachen Standardlösungen zu hochindividuellen, CI-konformen Architekturen entwickelt. Nachhaltigkeit ist dabei vom „Nice-to-have“ zum Wettbewerbsfaktor geworden – sowohl bei Veranstaltern als auch bei Ausstellern.

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„Inspiration entsteht, wenn Besuchende nicht nur sehen, sondern spüren, wofür eine Marke steht.“
Martin Stegmann,
Marketing Manager bei hms design solutions

Bei hms design solutions setzen wir auf langlebige Aluminiumprofile, schadstoffgeprüfte Textilien, recycelte Materialien – dort, wo es funktioniert und die Supply Chain es ermöglicht – sowie modulare Bauteile, die über Jahre hinweg mehrfach einsetzbar sind. Unsere eigene Näherei und Wäscherei ermöglicht es, Textilien nach Einsätzen ressourcenschonend zu reinigen, statt sie zu entsorgen und neu zu produzieren. Automatische Dosiersysteme für Waschmittel und Wasser sowie die Laugenrückgewinnung sorgen dafür, den Wasser- und Energieverbrauch zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.

Durch den Einsatz hochwertig gefertigter und wiederverwendbarer Grafiken sowie einer platzsparenden Einlagerung reduzieren wir nicht nur Abfall, sondern auch Lager- und Transportkosten. Ergänzt wird das durch nachhaltige Transportverpackungen und eine durchdachte Messe- und Eventlogistik.

Auch bei der Beleuchtung setzen wir auf energieeffiziente LED-Technik und intelligente Steuerungssysteme. So wird der Energieverbrauch reduziert, ohne auf eine wirkungsvolle Inszenierung zu verzichten.

Unser Ansatz ist es, durch Leichtbau, logistische Effizienz und geprüfte Materialien den Ressourcenverbrauch spürbar zu senken – ohne gestalterische Kompromisse.

boe international: Wie gelingt es hms design solutions, Markenidentität und Erlebnisarchitektur auf Messen und Events so zu verbinden, dass Besucher nicht nur informiert, sondern inspiriert werden?“

Martin Stegmann: Wir sehen den Messestand als Bühne, auf der eine Marke ihre Geschichte erzählt – räumlich, visuell und emotional. Unsere Aufgabe ist es, Markenidentität so zu übersetzen, dass sie nicht nur wiedererkennbar, sondern auch erlebbar wird. Die unverwechselbare Positionierung erreichen wir durch die Kombination aus individuellen, freien Formen, maßgeschneiderten Stoffbespannungen und CI-gerechter Bedruckung. Farben, Materialien und Formen sind exakt auf die Markenwelt abgestimmt, sodass Architektur und Botschaft zu einer Einheit verschmelzen.

Inspiration entsteht, wenn Besucher nicht nur sehen, sondern spüren, wofür eine Marke steht. Das gelingt durch eine multisensorische Gestaltung, für die sich unsere Kunden immer mehr entscheiden: Lichtinstallationen, transparente und hinterleuchtete Textilien, räumliche Dramaturgie und gezielte Blickführung schaffen ein Umfeld, das Neugier weckt und Interaktion fördert. Ob begehbare Skulptur, immersives Lichtdeckensegel oder markantes Portal – wir inszenieren Räume, die den Messebesuch zu einem Erlebnis machen, an das sich Besucher lange erinnern und über das sie sprechen.

boe international: Herr Stegmann, wie haben Sie den Wandel im Messebau im letzten Jahrzehnt bis heute erlebt – insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit und modulare Konzepte?

Martin Stegmann: In den letzten zehn Jahren hat der Messebau einen fundamentalen Wandel durchlaufen. Früher standen Größe und Einmaligkeit im Vordergrund, heute zählen Flexibilität, Wiederverwendbarkeit und ökologische Verantwortung. Modulare Systeme haben sich von einfachen Standardlösungen zu hochindividuellen, CI-konformen Architekturen entwickelt. Nachhaltigkeit ist dabei vom „Nice-to-have“ zum Wettbewerbsfaktor geworden – sowohl bei Veranstaltern als auch bei Ausstellern.

Modernes Messe-Setting ist mehr als nur Kulisse, sondern Bühne für Marken, Erlebnisraum für Besucher und Plattform für nachhaltige Innovation. Bilder © hms design solutions

boe international: Welche Rolle spielt die Digitalisierung bei der Konzeption und Umsetzung moderner Messestände?

Martin Stegmann: Digitalisierung ist heute ein integraler Bestandteil jedes Messekonzepts – von der Planung bis zur Besucherinteraktion. Wir arbeiten mit CAD-gestützter Entwurfs- und Konstruktionsplanung, 3D-Prototyping und digitalen Visualisierungen, um schon vor Produktionsstart ein realistisches Bild zu schaffen. Auf der Fläche selbst eröffnen digitale Medien wie LED-Wände, Projektionen und interaktive Touchpoints völlig neue Inszenierungsmöglichkeiten. Aber bitte nicht als isolierte Technik-Highlights, sondern eingebettet in das entsprechende Standkonzept. Digitale Medien müssen in die Story „eingebaut“ werden, fungieren so als optischer Leitfaden und unterstützen die räumliche Dramaturgie. Der Mehrwert der Digitalisierung zeigt sich dort, wo sie sinnvoll eingesetzt werden kann: Inhalte lassen sich flexibel aktualisieren, Präsentationen interaktiv gestalten und Besucherströme gezielt lenken. Digitale Produktionsprozesse schon bei der Planung sorgen für eine Minimierung des Abfalls und Reduzierung von Ausschuss.


boe international: Welche Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie für Messebauunternehmen in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt?

Martin Stegmann: Die Zukunft des Messebaus liegt in der Spezialisierung und der Kooperation. Wer seine Stärken klar definiert und in Netzwerken denkt, kann schneller und flexibler auf Marktanforderungen reagieren. Deshalb ist hms design solutions bewusst als Partner in der Messebaubranche positioniert und liefert die technisch und gestalterisch anspruchsvollen Bauteile, die andere nicht inhouse produzieren können. Kooperationen sind bei uns gelebter Alltag, nicht zuletzt durch unsere Mitgliedschaft in der fwd: Servicegesellschaft mbH, die als Plattform für Austausch, Synergien und gemeinsame Projekte innerhalb der Veranstaltungswirtschaft steht. Internationalisierung, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie die Erwartung nach einzigartigen Erlebnissen werden den Wettbewerb weiter verschärfen. Wer diese Themen ganzheitlich adressiert und im richtigen Netzwerk verankert ist, behält einen klaren Vorsprung – und genau daran arbeiten wir.