Virtuelle und reale Welten kombinieren, um professionelle Anwendungen zu präsentieren und den Austausch zwischen Experten, Anbietern und Nutzern zu fördern.
Gebogene Flächen, geschwungene Kanten – lebendig, fließend, skulptural – bilden das gestalterische Herzstück dieser außergewöhnlichen Messekonstruktion. © hms design solutions
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© Unsplash
Interaktivität neu gedacht:
Wie Messestände zu Erlebnisräumen werden
Flexibilität ist das neue Fundament für Effizienz und Relevanz. Messestände müssen heute mehr können als nur gut aussehen. Sie müssen sich wandeln können. Modulare Systeme erlauben individuelle Konfigurationen, schnelle Auf- und Abbauten und die Anpassung an unterschiedlichste Formate: von Roadshows über urbane Pop-ups bis hin zu Gipfel-Events in alpiner Kulisse. Multifunktionale Elemente wie LED-Vorhänge mit Effektsteuerung oder bedruckbare Raumskulpturen schaffen variable Erlebnisräume, die sich dem Publikum und dem Ort dynamisch anpassen.
Weitere Trends im Blick: Individualisierung, Inklusion & Internationalisierung
Der Messebesucher erwartet heute mehr als Standardlösungen, er sucht persönliche Relevanz. Dank KI-gestützter Personalisierung lassen sich Kommunikation, Produktpräsentation und Besucherführung individuell zuschneiden. Interaktive Routen, maßgeschneiderte Inhalte und Echtzeit-Analysen liefern wertvolle Insights für die Optimierung zukünftiger Events.
Auch Barrierefreiheit und Inklusion sind keine Randthemen mehr. Rampen, Rückzugszonen und digitale Übersetzungstools sorgen für echte Zugänglichkeit unabhängig von körperlichen oder sprachlichen Voraussetzungen.
Darüber hinaus spielen politische Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle. EU-Richtlinien zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung beeinflussen Investitionen, Materialwahl und technische Standards. Die Messebaubranche muss sich nicht nur kreativ, sondern auch regulatorisch flexibel zeigen.
Parallel dazu wächst die globale Reichweite: Messeplätze, insbesondere in Asien und Nordamerika, gewinnen strategisch an Bedeutung. Unternehmen setzen auf internationale Präsenz und kulturelle Vielfalt in ihrer Markeninszenierung mit neuen Anforderungen an Design, Logistik und Kommunikation.
Fazit: Der moderne Messebau entwickelt sich zur ganzheitlichen Erlebnisarchitektur. Storytelling, Markeninszenierung und digitale Integration verschmelzen zu einem multisensorischen Gesamtbild. In der laufenden Transformation zeigt sich aber auch: Das Messe-Setting ist nicht mehr nur Plattform für Markenidentität und Vermarktung, sondern ebenso der Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für ein neues Selbstverständnis – digital, flexibel und nachhaltig. In den nächsten Jahren stehen weitere spannende Entwicklungen und Optimierungen in der Messebaubranche an, auf einem hohem technischen Innovationslevel, aber auch kulturell und strategisch herausfordernd.
Soweit ein kleiner Exkurs in die Theorie. Wie die Herausforderungen des Wandels in der Praxis gemeistert werden und welche Chancen sich daraus ergeben, darüber haben wir mit dem Branchenexperten Martin Stegmann von hms design solutions gesprochen.
MEGATREND 3: Flexibilität
Nachhaltigkeit ist längst kein grünes Feigenblatt mehr, sondern ein integraler Bestandteil moderner Messekonzepte. Temporäre Architektur bedeutet heute nicht zwangsläufig Ressourcenverschwendung – im Gegenteil: CO₂-Bilanzen werden aktiv gesteuert, recycelbare Materialien und biologisch abbaubare Komponenten sind keine Ausnahme, sondern Standard. Energieeffiziente Lichtsysteme, digitale Infomedien und ressourcenschonende Logistiklösungen zeigen: Nachhaltigkeit beginnt bei der Planung und endet nicht beim Abbau. Selbst das Catering wird neu gedacht. Mehrweg statt Einweg und lokal statt global. Gedruckte Flyer weichen digitalen Touchpoints, die nicht nur ökologisch, sondern auch interaktiv überzeugen.
© hms design solutions
Augmented Reality & VR ermöglichen intuitive Interaktionen mit digitalen Zwillingen.
Touchscreens und 3D-Projektionen lassen Produkte in multisensorischen Szenarien lebendig werden.
Transparente Displays und immersive 3D-Videos erzeugen emotionale Tiefe und visuelle Magie.
KI-basierte Hosts und Roboterassistenten übernehmen Informationsaufgaben und schaffen eine neue Form der Besucherbindung.
Vom Handwerk zu Hightech:
Messebau 2030 - Visionen, Wandel und neue Möglichkeiten
In den frühen 2000er-Jahren war der Messebau stark handwerklich geprägt: Kulissenbauer und Raumgestalter fertigten individuelle Stände mit Präzision und viel Liebe zum Detail. Doch die letzten zwei Jahrzehnte haben die Branche transformiert: weg von klassischen Konstruktionen hin zu digitalen Bühnen für nachhaltige Markenemotionen. Welche drei großen Trends prägen die Messebaubranche aktuell? Welche spannenden Entwicklungen versprechen die nächsten Jahre?
Wie Digitalisierung, Flexibilität und Nachhaltigkeit die Branche neu definieren
Der Messebau befindet sich weiterhin in einem tiefgreifenden Wandel. Technologische Sprünge, ein neues Wertebewusstsein und die Sehnsucht nach immersiven Markenerlebnissen treiben die Entwicklung voran. Drei Megatrends definieren die Zukunft der Branche:
MEGATREND 1: Digitalisierung
Temporäre Bauten werden zu interaktiven Bühnen, die Geschichten nicht nur zeigen, sondern erlebbar machen. Die Architektur spricht; sie informiert, inszeniert und berührt.
Digitale Technologien verwandeln Räume in narrative Erlebnislandschaften:
Nachhaltige Interaktion
Digitaler Fußabdruck-Scanner
Spielerisch erfahren Besucher, wie nachhaltig ihr Verhalten ist inklusive konkreter Verbesserungstipps.Recycling-Game
Virtuelles Abfallsortieren mit Lerneffekt – unterhaltsam, informativ und markenbezogen.Virtuelle Giveaways
Statt physischer Goodies gibt es digitale Inhalte von Gutscheinen bis zu exklusiven Videos – ressourcenschonend und smart.
Personalisierung & KI
Gesichtserkennung mit Datenschutz
Individuelle Begrüßung sowie Inhalte zugeschnitten auf spezielle Interessen, DSGVO-konform und smart.KI-gestützte Produktempfehlung:
Smarte Fragen, smarte Antworten, maßgeschneiderte Lösungen in Sekunden: präzise, relevant, überraschend.Emotionserkennung
Sensoren erfassen Mimik und Stimmung und passen Musik, Licht und Sprache dynamisch für ein echtes Resonanz-Erlebnis an.
Smartphone-Integration
Gamification via App
Besucher werden zu aktiven Teilnehmern. Durch Challenges, digitale Schnitzeljagden und Belohnungssysteme entsteht ein aktiver Erlebnisfluss.Live-Voting und Feedback:
Meinungen laufen in Echtzeit direkt aufs Handy oder Tablet und spiegeln sich live auf dem Stand wider.AR-Filter und Selfie-Spots:
Marken werden zu digitalen Souvenirs als Story, Reel oder Foto für die eigene Community.
2.
4.
3.
1.
Immersive Technologien
Mixed Reality mit 3D-Brillen
Besucher betreten virtuelle Produktwelten, steuern digitale Zwillinge intuitiv und erleben Marken in einer neuen Dimension.Holografische Avatare
Ein KI-basierter Avatar empfängt Gäste mit Charme, beantwortet Fragen und führt durch die Markenwelt – fast wie ein menschlicher Host.360°-Projektionsraum
Eine begehbare Kuppel mit Rundumprojektion verwandelt den Raum in ein visuelles Erzähltheater voller Emotion und Atmosphäre.
MEGATREND 2: Nachhaltigkeit & Ressourcenschonung:
Der Messestand wird zur orchestrierten Markenwelt, ein Raum, der alle Sinne anspricht und die Grenze zwischen Realität und Inszenierung auflöst.
Flexibilität ist das neue Fundament für Effizienz und Relevanz. Messestände müssen heute mehr können als nur gut aussehen. Sie müssen sich wandeln können. Modulare Systeme erlauben individuelle Konfigurationen, schnelle Auf- und Abbauten und die Anpassung an unterschiedlichste Formate: von Roadshows über urbane Pop-ups bis hin zu Gipfel-Events in alpiner Kulisse. Multifunktionale Elemente wie LED-Vorhänge mit Effektsteuerung oder bedruckbare Raumskulpturen schaffen variable Erlebnisräume, die sich dem Publikum und dem Ort dynamisch anpassen.
Weitere Trends im Blick: Individualisierung, Inklusion & Internationalisierung
Der Messebesucher erwartet heute mehr als Standardlösungen, er sucht persönliche Relevanz. Dank KI-gestützter Personalisierung lassen sich Kommunikation, Produktpräsentation und Besucherführung individuell zuschneiden. Interaktive Routen, maßgeschneiderte Inhalte und Echtzeit-Analysen liefern wertvolle Insights für die Optimierung zukünftiger Events.
Auch Barrierefreiheit und Inklusion sind keine Randthemen mehr. Rampen, Rückzugszonen und digitale Übersetzungstools sorgen für echte Zugänglichkeit unabhängig von körperlichen oder sprachlichen Voraussetzungen.
Darüber hinaus spielen politische Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle. EU-Richtlinien zu Nachhaltigkeit und Digitalisierung beeinflussen Investitionen, Materialwahl und technische Standards. Die Messebaubranche muss sich nicht nur kreativ, sondern auch regulatorisch flexibel zeigen.
Parallel dazu wächst die globale Reichweite: Messeplätze, insbesondere in Asien und Nordamerika, gewinnen strategisch an Bedeutung. Unternehmen setzen auf internationale Präsenz und kulturelle Vielfalt in ihrer Markeninszenierung mit neuen Anforderungen an Design, Logistik und Kommunikation.
Fazit: Der moderne Messebau entwickelt sich zur ganzheitlichen Erlebnisarchitektur. Storytelling, Markeninszenierung und digitale Integration verschmelzen zu einem multisensorischen Gesamtbild. In der laufenden Transformation zeigt sich aber auch: Das Messe-Setting ist nicht mehr nur Plattform für Markenidentität und Vermarktung, sondern ebenso der Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für ein neues Selbstverständnis – digital, flexibel und nachhaltig. In den nächsten Jahren stehen weitere spannende Entwicklungen und Optimierungen in der Messebaubranche an, auf einem hohem technischen Innovationslevel, aber auch kulturell und strategisch herausfordernd.
Soweit ein kleiner Exkurs in die Theorie. Wie die Herausforderungen des Wandels in der Praxis gemeistert werden und welche Chancen sich daraus ergeben, darüber haben wir mit dem Branchenexperten Martin Stegmann von hms design solutions gesprochen.
MEGATREND 3: Flexibilität
Nachhaltigkeit ist längst kein grünes Feigenblatt mehr, sondern ein integraler Bestandteil moderner Messekonzepte. Temporäre Architektur bedeutet heute nicht zwangsläufig Ressourcenverschwendung – im Gegenteil: CO₂-Bilanzen werden aktiv gesteuert, recycelbare Materialien und biologisch abbaubare Komponenten sind keine Ausnahme, sondern Standard. Energieeffiziente Lichtsysteme, digitale Infomedien und ressourcenschonende Logistiklösungen zeigen: Nachhaltigkeit beginnt bei der Planung und endet nicht beim Abbau. Selbst das Catering wird neu gedacht. Mehrweg statt Einweg und lokal statt global. Gedruckte Flyer weichen digitalen Touchpoints, die nicht nur ökologisch, sondern auch interaktiv überzeugen.
MEGATREND 2: Nachhaltigkeit & Ressourcenschonung:
2.
Augmented Reality & VR ermöglichen intuitive Interaktionen mit digitalen Zwillingen.
Touchscreens und 3D-Projektionen lassen Produkte in multisensorischen Szenarien lebendig werden.
Transparente Displays und immersive 3D-Videos erzeugen emotionale Tiefe und visuelle Magie.
KI-basierte Hosts und Roboterassistenten übernehmen Informationsaufgaben und schaffen eine neue Form der Besucherbindung.
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Virtuelle und reale Welten kombinieren, um professionelle Anwendungen zu präsentieren und den Austausch zwischen Experten, Anbietern und Nutzern zu fördern.
Interaktivität neu gedacht: Wie Messestände zu Erlebnisräumen werden
© Unsplash
Immersive Technologien
Mixed Reality mit 3D-Brillen
Besucher betreten virtuelle Produktwelten, steuern digitale Zwillinge intuitiv und erleben Marken in einer neuen Dimension.Holografische Avatare
Ein KI-basierter Avatar empfängt Gäste mit Charme, beantwortet Fragen und führt durch die Markenwelt – fast wie ein menschlicher Host.360°-Projektionsraum
Eine begehbare Kuppel mit Rundumprojektion verwandelt den Raum in ein visuelles Erzähltheater voller Emotion und Atmosphäre.
Nachhaltige Interaktion
Digitaler Fußabdruck-Scanner
Spielerisch erfahren Besucher, wie nachhaltig ihr Verhalten ist inklusive konkreter Verbesserungstipps.Recycling-Game
Virtuelles Abfallsortieren mit Lerneffekt – unterhaltsam, informativ und markenbezogen.Virtuelle Giveaways
Statt physischer Goodies gibt es digitale Inhalte von Gutscheinen bis zu exklusiven Videos – ressourcenschonend und smart.
4.
Personalisierung & KI
Gesichtserkennung mit Datenschutz
Individuelle Begrüßung sowie Inhalte zugeschnitten auf spezielle Interessen, DSGVO-konform und smart.KI-gestützte Produktempfehlung:
Smarte Fragen, smarte Antworten, maßgeschneiderte Lösungen in Sekunden: präzise, relevant, überraschend.Emotionserkennung
Sensoren erfassen Mimik und Stimmung und passen Musik, Licht und Sprache dynamisch für ein echtes Resonanz-Erlebnis an.
3.
Smartphone-Integration
Gamification via App
Besucher werden zu aktiven Teilnehmern. Durch Challenges, digitale Schnitzeljagden und Belohnungssysteme entsteht ein aktiver Erlebnisfluss.Live-Voting und Feedback:
Meinungen laufen in Echtzeit direkt aufs Handy oder Tablet und spiegeln sich live auf dem Stand wider.AR-Filter und Selfie-Spots:
Marken werden zu digitalen Souvenirs als Story, Reel oder Foto für die eigene Community.
1.
Der Messestand wird zur orchestrierten Markenwelt, ein Raum, der alle Sinne anspricht und die Grenze zwischen Realität und Inszenierung auflöst.
Gebogene Flächen, geschwungene Kanten – lebendig, fließend, skulptural – bilden das gestalterische Herzstück dieser außergewöhnlichen Messekonstruktion. © hms design solutions
In den frühen 2000er-Jahren war der Messebau stark handwerklich geprägt: Kulissenbauer und Raumgestalter fertigten individuelle Stände mit Präzision und viel Liebe zum Detail. Doch die letzten zwei Jahrzehnte haben die Branche transformiert: weg von klassischen Konstruktionen hin zu digitalen Bühnen für nachhaltige Markenemotionen. Welche drei großen Trends prägen die Messebaubranche aktuell? Welche spannenden Entwicklungen versprechen die nächsten Jahre?
Wie Digitalisierung, Flexibilität und Nachhaltigkeit die Branche neu definieren
Der Messebau befindet sich weiterhin in einem tiefgreifenden Wandel. Technologische Sprünge, ein neues Wertebewusstsein und die Sehnsucht nach immersiven Markenerlebnissen treiben die Entwicklung voran. Drei Megatrends definieren die Zukunft der Branche:
MEGATREND 1: Digitalisierung
Temporäre Bauten werden zu interaktiven Bühnen, die Geschichten nicht nur zeigen, sondern erlebbar machen. Die Architektur spricht; sie informiert, inszeniert und berührt.
Digitale Technologien verwandeln Räume in narrative Erlebnislandschaften:
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Vom Handwerk zu Hightech:
Messebau 2030 - Visionen, Wandel und neue Möglichkeiten