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Informationen zum Buch:
„Events in Zeiten von Multikrisen“

Live schlägt Krise:
Trends, die Events und Messen jetzt stark machen

In Krisenzeiten sind innovative Konzepte und Strategien in der Messe- und Eventbranche besonders gefragt. In 16 spannenden Beiträgen erhalten die Leser Anregungen zur Weiterentwicklung und Optimierung der Inhalte und Prozesse in der Veranstaltungswirtschaft. Drei Schwerpunktbereiche sind digitale Technologien, Nachhaltigkeit und die Arbeitsbedingungen in der Branche. Es wird u. a. betrachtet, wie KI die Eventexperience revolutionieren kann, welche Rolle Live Events in der digitalen Ära von Social Media spielen und welches Potential Podcasts oder LinkedIn for die Vermarktung von Events haben. Weitere interessante Beiträge befassen sich mit den 17 Sustainable Development Goals der UN als Referenzrahmen für Events, mit Erwerbsbiografien im Eventbereich und der Verbindung stressbedingter Krankheiten mit der Arbeit in der Veranstaltungsbranche.

Persönliche Begegnungen bleiben der stärkste Hebel in Zeiten multipler Krisen. Neue RIFEL-Daten zeigen: Unternehmen investieren wieder gezielt in Messen und Events – technologisch smarter, nachhaltiger und mit klarem Blick auf Wirkung. Ein Überblick über die zentralen Entwicklungen, die auf der boe international 2026 weiter vertieft werden.

Events und Messen bringen Menschen in krisenhaften Zeiten zusammen. Dies wird neben der Erreichung der Marketingziele auch zu einer immer bedeutsameren gesellschaftlichen Aufgabe. In einer digitalisierten Welt suchen Unternehmen und Kunden nach persönlichen Begegnungen, nach emotionaler Nähe und Dialog. Live Communication verbindet über die verschiedenen Ziel- und Altersgruppen sowie Nationalitäten im gemeinsamen immersiven Erlebnis.

Die aktuellen Studien des R.I.F.E.L e.V. - Research Institute for Exhibition and Live Communication zeigen vor diesem Hintergrund wichtige Trends für die Veranstaltungsbranche auf, die auf der boe international 2026 mit neuen Ergebnissen weiter vertieft werden.

RIFEL-Befund: Budgets kehren zurück

Die Unternehmen investieren in Messen und Events, um sich im Wettbewerb zu behaupten, ihre Marken zu stärken, Kunden zu binden und Mitarbeitende zu motivieren. Die Budgets für Live Communication sind in den vergangenen Jahren nach Corona wieder kontinuierlich gestiegen und werden auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Tech als Enabler: KI & Automation

Chancen für den Erfolg der Live Communication werden in technologischen Innovationen gesehen. Besonders hervorzuheben sind hier die zunehmende Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie durchgängige Automatisierungslösungen. Sie geben die Möglichkeit, die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen effizienter, interaktiver und attraktiver zu gestalten.

Reichweite mit Sinn

Um ein breiteres Publikum zu erreichen, setzen die Unternehmen auf hybride Eventformate, die den Teilnehmern mehr Flexibilität bieten. Denn trotz einer rückläufigen Nachfrage nach rein digitalen Events bleiben hybride Veranstaltungen relevant, da sie sowohl Vor-Ort- als auch Online-Teilnehmer integrieren und die Reichweite von Events und Messen erweitern.

Nachhaltigkeit als Entscheidungskriterium

Das Bewusstsein für die ökologischen und sozialen Auswirkungen von Veranstaltungen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Fast 90 Prozent der Veranstalter bevorzugen mittlerweile Anbieter, die ein zertifiziertes Nachhaltigkeitsmanagementsystem vorweisen können. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Faktor für die Auswahl von Veranstaltungsorten und -dienstleistern geworden. Dazu gehört beispielsweise eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, die Nutzung regionaler und saisonaler Catering-Optionen sowie die Reduzierung von Reiseemissionen durch die Förderung von umweltfreundlicheren Transportmöglichkeiten.

Arbeitswelt Event: attraktive Aufgaben

Die Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft bieten ein außerordentlich breites Spektrum an spannenden Beschäftigungsfeldern an. Die Arbeitsplätze sind attraktiv durch ein gutes Gehaltsniveau, flexible Arbeitszeitmodelle, hervorragenden Karrierechancen und zahlreichen interessanten Nebenleistungen. 

Den Themen Diversität und Inklusion messen die Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft eine zunehmende Bedeutung zu. Während bei der Diversität, insbesondere auch getrieben durch die Forderungen der Kunden, aktuell deutliche Fortschritte bei der Umsetzung feststellbar sind, bleibt Inklusion vielfach noch ein Lippenbekenntnis. Die strategische Verankerung beider Themen ist oft noch lückenhaft bei den Unternehmen.

Kostendruck managen

Die größte Herausforderung für die Veranstaltungsbranche ist das Kostenmanagement. Die durchschnittliche Kostenentwicklung betrug im Bereich Corporate Events 16 Prozent und bei Messen 10 Prozent. Ein wesentlicher Faktor sind die steigenden Energiekosten. Aber auch die Lohnkosten und inflationäre Entwicklungen im Ressourcenbereich wie Einsatzkosten für das Catering oder Materialkosten für den Messebau erfordern innovative Strategien und Anpassungsfähigkeit von den Unternehmen, um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben.

Was die RIFEL-Studien für 2026 bedeuten – ein Gastbeitrag von Univ.-Prof. Dr. Cornelia Zanger

© Privat

Vom Konzept bis zur Show: In der Eventbranche warten spannende Aufgaben, flexible Modelle und starke Karrierechancen. © pexels-kyleloftusstudios

leitet als emeritierte Marketingprofessorin die Eventforschung an der Technischen Universität Chemnitz und organisiert die jährliche Wissenschaftliche Konferenz Eventforschung seit 2008. Als Studiengangsleiterin ist sie für die berufsbegleitenden MBA Studiengänge "Live Kommunikation/Eventmarketing" und Customer Relationship Management sowie den B.Sc. "Event- und Online-Marketing" an der Technischen Universität Chemnitz verantwortlich. Sie ist Mitbegründerin und Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Research Institute for Exhibition and Live-Communication (R.I.F.E.L. e. V) in Berlin.

Zur Person:
Univ.-Prof. Dr. Cornelia Zanger

© Privat

Vom Konzept bis zur Show: In der Eventbranche warten spannende Aufgaben, flexible Modelle und starke Karrierechancen. © pexels-kyleloftusstudios

Anzeige:

leitet als emeritierte Marketingprofessorin die Eventforschung an der Technischen Universität Chemnitz und organisiert die jährliche Wissenschaftliche Konferenz Eventforschung seit 2008. Als Studiengangsleiterin ist sie für die berufsbegleitenden MBA Studiengänge "Live Kommunikation/Eventmarketing" und Customer Relationship Management sowie den B.Sc. "Event- und Online-Marketing" an der Technischen Universität Chemnitz verantwortlich. Sie ist Mitbegründerin und Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Research Institute for Exhibition and Live-Communication (R.I.F.E.L. e. V) in Berlin.

Zur Person: Univ.-Prof. Dr. Cornelia Zanger

In Krisenzeiten sind innovative Konzepte und Strategien in der Messe- und Eventbranche besonders gefragt. In 16 spannenden Beiträgen erhalten die Leser Anregungen zur Weiterentwicklung und Optimierung der Inhalte und Prozesse in der Veranstaltungswirtschaft. Drei Schwerpunktbereiche sind digitale Technologien, Nachhaltigkeit und die Arbeitsbedingungen in der Branche. Es wird u. a. betrachtet, wie KI die Eventexperience revolutionieren kann, welche Rolle Live Events in der digitalen Ära von Social Media spielen und welches Potential Podcasts oder LinkedIn for die Vermarktung von Events haben. Weitere interessante Beiträge befassen sich mit den 17 Sustainable Development Goals der UN als Referenzrahmen für Events, mit Erwerbsbiografien im Eventbereich und der Verbindung stressbedingter Krankheiten mit der Arbeit in der Veranstaltungsbranche.

Informationen zum Buch: „Events in Zeiten von Multikrisen“

Persönliche Begegnungen bleiben der stärkste Hebel in Zeiten multipler Krisen. Neue RIFEL-Daten zeigen: Unternehmen investieren wieder gezielt in Messen und Events – technologisch smarter, nachhaltiger und mit klarem Blick auf Wirkung. Ein Überblick über die zentralen Entwicklungen, die auf der boe international 2026 weiter vertieft werden.

Events und Messen bringen Menschen in krisenhaften Zeiten zusammen. Dies wird neben der Erreichung der Marketingziele auch zu einer immer bedeutsameren gesellschaftlichen Aufgabe. In einer digitalisierten Welt suchen Unternehmen und Kunden nach persönlichen Begegnungen, nach emotionaler Nähe und Dialog. Live Communication verbindet über die verschiedenen Ziel- und Altersgruppen sowie Nationalitäten im gemeinsamen immersiven Erlebnis.

Die aktuellen Studien des R.I.F.E.L e.V. - Research Institute for Exhibition and Live Communication zeigen vor diesem Hintergrund wichtige Trends für die Veranstaltungsbranche auf, die auf der boe international 2026 mit neuen Ergebnissen weiter vertieft werden.

RIFEL-Befund: Budgets kehren zurück

Die Unternehmen investieren in Messen und Events, um sich im Wettbewerb zu behaupten, ihre Marken zu stärken, Kunden zu binden und Mitarbeitende zu motivieren. Die Budgets für Live Communication sind in den vergangenen Jahren nach Corona wieder kontinuierlich gestiegen und werden auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Tech als Enabler: KI & Automation

Chancen für den Erfolg der Live Communication werden in technologischen Innovationen gesehen. Besonders hervorzuheben sind hier die zunehmende Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie durchgängige Automatisierungslösungen. Sie geben die Möglichkeit, die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen effizienter, interaktiver und attraktiver zu gestalten.

Reichweite mit Sinn

Um ein breiteres Publikum zu erreichen, setzen die Unternehmen auf hybride Eventformate, die den Teilnehmern mehr Flexibilität bieten. Denn trotz einer rückläufigen Nachfrage nach rein digitalen Events bleiben hybride Veranstaltungen relevant, da sie sowohl Vor-Ort- als auch Online-Teilnehmer integrieren und die Reichweite von Events und Messen erweitern.

Nachhaltigkeit als Entscheidungskriterium

Das Bewusstsein für die ökologischen und sozialen Auswirkungen von Veranstaltungen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Fast 90 Prozent der Veranstalter bevorzugen mittlerweile Anbieter, die ein zertifiziertes Nachhaltigkeitsmanagementsystem vorweisen können. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Faktor für die Auswahl von Veranstaltungsorten und -dienstleistern geworden. Dazu gehört beispielsweise eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, die Nutzung regionaler und saisonaler Catering-Optionen sowie die Reduzierung von Reiseemissionen durch die Förderung von umweltfreundlicheren Transportmöglichkeiten.

Arbeitswelt Event: attraktive Aufgaben

Die Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft bieten ein außerordentlich breites Spektrum an spannenden Beschäftigungsfeldern an. Die Arbeitsplätze sind attraktiv durch ein gutes Gehaltsniveau, flexible Arbeitszeitmodelle, hervorragenden Karrierechancen und zahlreichen interessanten Nebenleistungen. 

Den Themen Diversität und Inklusion messen die Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft eine zunehmende Bedeutung zu. Während bei der Diversität, insbesondere auch getrieben durch die Forderungen der Kunden, aktuell deutliche Fortschritte bei der Umsetzung feststellbar sind, bleibt Inklusion vielfach noch ein Lippenbekenntnis. Die strategische Verankerung beider Themen ist oft noch lückenhaft bei den Unternehmen.

Kostendruck managen

Die größte Herausforderung für die Veranstaltungsbranche ist das Kostenmanagement. Die durchschnittliche Kostenentwicklung betrug im Bereich Corporate Events 16 Prozent und bei Messen 10 Prozent. Ein wesentlicher Faktor sind die steigenden Energiekosten. Aber auch die Lohnkosten und inflationäre Entwicklungen im Ressourcenbereich wie Einsatzkosten für das Catering oder Materialkosten für den Messebau erfordern innovative Strategien und Anpassungsfähigkeit von den Unternehmen, um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben.

Was die RIFEL-Studien für 2026 bedeuten – ein Gastbeitrag von Univ.-Prof. Dr. Cornelia Zanger

Live schlägt Krise:
Trends, die Events und Messen jetzt stark machen